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03.08.2026 | Pressemeldung Wirtschaftsministerium vom 16.6.2026

Die gute Nachricht

Bayern bleibt Vorreiter beim Ausbau der Solarenergie




Bayern bleibt Vorreiter beim Ausbau der Solarenergie. Bei der Ausschreibung der Bundesnetzagentur für Photovoltaik-Freiflächenanlagen war der Freistaat mit Abstand am erfolgreichsten: 106 der insgesamt 268 Zuschläge gingen an Projekte in Bayern. Das entspricht rund 40 Prozent aller Vorhaben und einer Leistung von 693 Megawatt.

 

 

 

Damit liegt Bayern weiterhin deutlich vor den anderen Bundesländern. Niedersachsen erhielt 33 Zuschläge mit 340 Megawatt, Baden-Württemberg 45 Zuschläge mit 333 Megawatt. Die durchschnittliche Vergütung liegt mit 4,94 ct/kWh weiterhin auf niedrigem Niveau, leicht unterhalb der Vorperiode
 
Photovoltaik-Projekte entlang von Autobahnen und Bahnstrecken erhielten die meisten Zuschläge

 

Die meisten Zuschläge wurden bundesweit an 123 Photovoltaik-Projekte entlang von Autobahnen und Bahnstrecken vergeben, die eine Gesamtleistung von 1.026 Megawatt erbringen. Weitere 73 Projekte mit 760 Megawatt entstehen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten, davon erhält Bayern 31 Zuschläge mit einer Gesamtleistung von 233 Megawatt.

 

 

 

Bauern profitieren von Agri-PV-Anlagen auf Ackerflächen

 

Besondere Solaranlagen machten insgesamt knapp ein Fünftel des gesamten Zuschlagsvolumens aus. Hier wurden 59 Projekte mit insgesamt 439 Megawatt bezuschlagt – deutlich mehr als in der vorherigen Ausschreibungsrunde. Den größten Anteil daran hatten Agri-PV-Anlagen auf Ackerflächen mit 42 Projekten und 312 Megawatt. Hinzu kamen 13 Agri-PV-Anlagen auf Dauerkulturen mit 100 Megawatt sowie vier Agri-PV-Anlagen auf Grünland mit 27 Megawatt. Außerdem erhielten zwei schwimmende Photovoltaikanlagen mit zusammen 5 Megawatt einen Zuschlag.

 
„Ich freue mich, dass mit der Agri-PV bleiben die Flächen bei den Landwirten bleiben, zum Beispiel bei Zuckerrüben, Winterweizen oder Kleegras. Dazu kommen die Erträge durch die Photovoltaik – eine echte Win-win-Situation, bei der unsere Bauern von der Energiewende profitieren“, betonte Holger Dremel.