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06.05.2026 | AK-POL Rosenheim | Rosenheim

Arbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit diskutiert in Rosenheim über hybride Bedrohungen und demokratische Resilienz

„Sicherheit gibt es heute nur noch im Verbund“

 

Wie verwundbar ist unsere Demokratie gegenüber Sabotage, Cyberangriffen, Spionage und gezielter Desinformation?

 

Mit dieser hochaktuellen Frage hat sich Dienstag, 5. Mai 2026, der Regionalarbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit (AK POL) der CSU Rosenheim unter dem Titel „Hybride Bedrohungen und Demokratische Resilienz – Herausforderungen für Innere Sicherheit und Gesellschaft“ befasst. Über 80 Gäste aus Politik, Sicherheitsbehörden, Bundeswehr, Justiz, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und kommunaler Verwaltung waren der Einladung in das Gasthaus Höhensteiger gefolgt.



Von links nach rechts: Ferdinand Haubner, Andreas Nieß, MdL Holger Dremel, Michael Sitzberger, Thomas Hambach, MdL Daniel Artmann, Landrat Otto Lederer

Im Anschluss an das Grußwort des Kreisvorsitzenden der CSU Rosenheim-Stadt, Daniel Artmann, MdL, und die Videobotschaft des Landesvorsitzenden des AK POL und Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Sandro Kirchner, MdL, lieferte Kriminaloberrat Ferdinand Haubner vom Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring einen fundierten fachlichen Impuls. Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass hybride Bedrohungen längst Teil des Alltags sind; auch in der Region Rosenheim. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Herausforderungen aus der Perspektive von Politik, Bundeswehr, Polizei und Kommunen beleuchtet.

Vielfältige Perspektiven auf dem Podium

Auf dem Podium diskutierten unter der Moderation des AK-POL-Regionalvorsitzenden Michael Sitzberger:

  • Holger Dremel, MdL
    Innenpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag und stellvertretender Landesvorsitzender des AK POL
  • Brigadegeneral Thomas Hambach
    Kommandeur des Landeskommandos Bayern der Bundeswehr
  • Kriminaloberrat Ferdinand Haubner
    Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei
  • Landrat Otto Lederer
    Landkreis Rosenheim
  • Polizeioberrat Andreas Nieß
    Bayerische Polizei

Zentrale Botschaften der Veranstaltung

Der AK-POL-Regionalvorsitzende Michael Sitzberger fasste die zentralen Botschaften der Veranstaltung folgendermaßen zusammen:

  • „Hybride Bedrohungen sind real. Sie sind nicht morgen oder übermorgen ein Thema. Sie sind es heute. Auch hier, auch bei uns in und um Rosenheim.“
  • „Die Antwort darauf ist keine rein technische und auch keine rein polizeiliche. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche. Sie heißt Aufklärung. Sie heißt Resilienz. Sie heißt schlicht: Zusammenhalt.“
  • „Wir sind nicht ohnmächtig. Im Gegenteil. Wenn die Strategie unserer Gegner darin besteht, Vertrauen zu zerstören, dann ist es unsere Aufgabe, Vertrauen aufzubauen; jeden Tag aufs Neue.“

 

Diese Erkenntnisse sind die beste Antwort auf jene Akteure, die mit hybriden Mitteln gezielt versuchen, Misstrauen und Spaltung zu säen. Und sie sind gleichzeitig ein wichtiger Auftrag an uns alle.

Im Anschluss an das offizielle Programm nutzten die Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Damit bewies der AK POL Rosenheim einmal mehr, was ihn auszeichnet: eine Plattform und Brücke zu sein zwischen Sicherheitsbehörden, Politik und Gesellschaft.