Wie verwundbar ist unsere Demokratie gegenüber Sabotage, Cyberangriffen, Spionage und gezielter Desinformation?
Mit dieser hochaktuellen Frage hat sich Dienstag, 5. Mai 2026, der Regionalarbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit (AK POL) der CSU Rosenheim unter dem Titel „Hybride Bedrohungen und Demokratische Resilienz – Herausforderungen für Innere Sicherheit und Gesellschaft“ befasst. Über 80 Gäste aus Politik, Sicherheitsbehörden, Bundeswehr, Justiz, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und kommunaler Verwaltung waren der Einladung in das Gasthaus Höhensteiger gefolgt.
Im Anschluss an das Grußwort des Kreisvorsitzenden der CSU Rosenheim-Stadt, Daniel Artmann, MdL, und die Videobotschaft des Landesvorsitzenden des AK POL und Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Sandro Kirchner, MdL, lieferte Kriminaloberrat Ferdinand Haubner vom Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring einen fundierten fachlichen Impuls. Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass hybride Bedrohungen längst Teil des Alltags sind; auch in der Region Rosenheim. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Herausforderungen aus der Perspektive von Politik, Bundeswehr, Polizei und Kommunen beleuchtet.
Vielfältige Perspektiven auf dem Podium
Auf dem Podium diskutierten unter der Moderation des AK-POL-Regionalvorsitzenden Michael Sitzberger:
Zentrale Botschaften der Veranstaltung
Der AK-POL-Regionalvorsitzende Michael Sitzberger fasste die zentralen Botschaften der Veranstaltung folgendermaßen zusammen:
Diese Erkenntnisse sind die beste Antwort auf jene Akteure, die mit hybriden Mitteln gezielt versuchen, Misstrauen und Spaltung zu säen. Und sie sind gleichzeitig ein wichtiger Auftrag an uns alle.
Im Anschluss an das offizielle Programm nutzten die Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Damit bewies der AK POL Rosenheim einmal mehr, was ihn auszeichnet: eine Plattform und Brücke zu sein zwischen Sicherheitsbehörden, Politik und Gesellschaft.